Was passiert mit euren Daten, wenn der Cloud-Anbieter plötzlich die…
Was passiert mit euren Daten, wenn der Cloud-Anbieter plötzlich die Preise verdoppelt?
Eine unbequeme, aber wichtige Frage für Unternehmen lautet: Würden Sie einfach zahlen, weil ein Wechsel zu aufwendig, riskant oder teuer wäre? Genau darin zeigt sich Vendor Lock-in. Nicht die Nutzung einer Cloud ist das Problem, sondern die fehlende realistische Möglichkeit, sie wieder verlassen zu können.
Datenautonomie bedeutet deshalb nicht, vollständig auf Cloud-Dienste zu verzichten.
Sie bedeutet, Datenformate und Schnittstellen so zu wählen, dass ein Export möglich bleibt. Sie bedeutet auch, Zuständigkeiten, Zugänge und Dokumentationen intern zu sichern und regelmäßig zu prüfen, ob Daten und Prozesse vollständig migriert werden könnten.
Ebenso wichtig ist es, Abhängigkeiten bei Preisen, Vertragslaufzeiten und Support bewusst zu bewerten. Ein Wechsel sollte nicht erst geplant werden, wenn man bereits unter Druck steht.
Die zentrale Frage lautet also nicht: „Nutzen wir Cloud?“ Sondern: „Könnten wir wechseln, wenn wir müssten?“
Gerade für KMU und Organisationen ist das ein wesentlicher Teil digitaler Handlungsfähigkeit. Wie sieht es bei Ihnen aus? Gibt es für Ihre wichtigsten Daten und digitalen Arbeitsprozesse einen Plan B?
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Ursprünglich veröffentlicht auf LinkedIn.
