Datenhoheit im Gesundheitswesen: Warum der Speicherort über Vertrauen entscheidet
Patientinnen und Patienten vertrauen einer Praxis besonders sensible Informationen an: ihre Gesundheitsdaten. Dieses Vertrauen endet nicht an der Praxistür. Es reicht bis zu den Systemen, Dienstleistern und Rechenzentren, in denen diese Daten verarbeitet und gespeichert werden.
Deshalb ist der Speicherort im Gesundheitswesen keine technische Nebenfrage. Er beeinflusst, welchem Rechtsrahmen Daten unterliegen, wer unter welchen Bedingungen Zugriff erhalten kann und wie nachvollziehbar Datenwege tatsächlich sind.
Gesundheitsdaten gehören nach der DSGVO zu den besonders geschützten personenbezogenen Daten. Werden sie an Stellen außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums übermittelt oder von dort aus zugänglich gemacht, gelten zusätzliche Anforderungen für internationale Datenübermittlungen.
Unsere Haltung:
Wer Gesundheitsdaten verarbeitet, sollte nicht nur fragen, ob eine Lösung funktioniert und wirtschaftlich ist.
Sondern auch:
– Wo werden Daten gespeichert und verarbeitet?
– Welche Unternehmen und Unterauftragnehmer sind beteiligt?
– Wer kann administrativ oder technisch auf die Systeme zugreifen?
– Welchem Recht unterliegen diese Zugriffe?
– Sind Datenwege, Verträge und Verantwortlichkeiten dokumentiert?
Ein klar kontrollierter Datenstandort allein löst nicht jede Datenschutzfrage. Aber er schafft eine wichtige Grundlage für Transparenz, Risikobewusstsein und Vertrauen. Datenhoheit ist im Gesundheitswesen kein Zusatz. Sie ist Teil der Verantwortung gegenüber den Menschen, die einer Praxis ihre Daten anvertrauen.
Wissen Sie, wo die Daten Ihrer Patientinnen und Patienten tatsächlich liegen und wer darauf zugreifen kann? Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Datenwege strukturiert zu prüfen.
Was passiert mit euren Daten, wenn der Cloud-Anbieter plötzlich die Preise verdoppelt?
Eine unbequeme, aber wichtige Frage für Unternehmen lautet: Würden Sie einfach zahlen, weil ein Wechsel zu aufwendig, riskant oder teuer wäre? Genau darin zeigt sich Vendor Lock-in. Nicht die Nutzung einer Cloud ist das Problem, sondern die fehlende realistische Möglichkeit, sie wieder verlassen zu können.
Datenautonomie bedeutet deshalb nicht, vollständig auf Cloud-Dienste zu verzichten.
Sie bedeutet, Datenformate und Schnittstellen so zu wählen, dass ein Export möglich bleibt. Sie bedeutet auch, Zuständigkeiten, Zugänge und Dokumentationen intern zu sichern und regelmäßig zu prüfen, ob Daten und Prozesse vollständig migriert werden könnten.
Ebenso wichtig ist es, Abhängigkeiten bei Preisen, Vertragslaufzeiten und Support bewusst zu bewerten. Ein Wechsel sollte nicht erst geplant werden, wenn man bereits unter Druck steht.
Die zentrale Frage lautet also nicht: „Nutzen wir Cloud?“ Sondern: „Könnten wir wechseln, wenn wir müssten?“
Gerade für KMU und Organisationen ist das ein wesentlicher Teil digitaler Handlungsfähigkeit. Wie sieht es bei Ihnen aus? Gibt es für Ihre wichtigsten Daten und digitalen Arbeitsprozesse einen Plan B?
Die gamescom 26 startet. Mit ihr werden digitale Welten, Communities und Innovationen sichtbar wie kaum an einem anderen Ort.
Was dabei oft unsichtbar bleibt: Hinter jedem Spiel, jedem Stream und jeder vernetzten Anwendung steht Infrastruktur. Daten müssen verfügbar, Systeme zuverlässig und digitale Prozesse sicher sein.
Für uns ist das mehr als Technik: Digitalisierung sollte Menschen und Organisationen mit Sicherheit, Automatisierung und möglichst viel Datenautonomie handlungsfähig machen.
Wir wünschen allen Ausstellenden, Entwickler:innen, Besucher:innen und Gaming-Begeisterten eine inspirierende gamescom. Play smart. Bleib souverän im Netz.
Der erste Tag einer neuer Kollegin oder eines neuen Kollegen – und der Rechner ist noch nicht da, die Zugänge fehlen, das Postfach ist leer. Statt durchzustarten, wird gewartet.
In vielen kleinen Teams verschlingt das Onboarding verteilt über mehrere Tage echte Arbeitszeit: Konten anlegen, Rechte vergeben, Geräte einrichten, Checklisten per Mail hin- und herschicken. Vieles davon ist immer gleich – und damit ein idealer Kandidat für Automatisierung.
Was sich bündeln und automatisieren lässt
• Benutzerkonten, E-Mail und Zugänge auf Knopfdruck nach vordefinierten Rollen.
• Geräte- und Software-Bereitstellung nach festem Standard.
• Onboarding-Checkliste, die automatisch die richtigen Personen informiert.
Aus zwei Tagen verteilter Handarbeit werden so rund zwei Stunden – und der neue Mitarbeitende ist vom ersten Moment an arbeitsfähig. Das spart nicht nur Zeit, es ist auch ein starkes erstes Signal an neue Mitarbeitende.
Wie läuft Onboarding bei Ihnen heute ab? Wenn Sie wissen möchten, wo sich der erste Hebel lohnt, schreiben Sie uns – wir schauen uns Ihren Ablauf gemeinsam an.
10 Jahre Culture Garage. 5 Jahre Netzdienste. Ein Sommerfest, das beides zusammengebracht hat.
Was für ein Abend. Am Samstag haben wir gemeinsam mit der Culture Garage gefeiert. CG mit ihrem zehnjähriges Bestehen, wir unsere fünf Jahre. Und es wurde genau das, was wir uns erhofft hatten: ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären. Gäste der Culture Garage und Gäste der Netzdienste UG haben zusammen geredet, gegessen, getanzt. Daraus sind Begegnungen entstanden, die weit über den Abend hinausreichen.
Dass wir dieses Jubiläum als Sponsor begleiten durften, war für uns keine Marketingentscheidung. Kultur braucht Räume, und Räume brauchen Menschen, die sie tragen. Zehn Jahre Culture Garage sind zehn Jahre Arbeit an genau dieser Idee – dafür Danke an das gesamte Team rund um die Culture Garage.
Ein großes Dankeschön an unsere Künstlerinnen und Künstler: Mädchen aus Glas, Robby Ballhause, Antonja Josefa, BWD, Hard’n’Blue und Frl. Schminke. Ihr habt dem Abend seinen Klang und seine Farbe gegeben.
Genauso wichtig: alle, die im Hintergrund dafür gesorgt haben, dass es einfach läuft. Danke an Dickmann Catering für die Verpflegung, Audiopill für den Sound, Martin’s Lighthouse für das Licht und Schostok Creative Consulting für die Begleitung. Und independent entertainment hat die Eindrücke des Abends in Lichtgeschwindigkeit in einem kurzen Video eingefangen – schaut es euch an.
Herz trifft auf Kunst und Kultur. Das war an diesem Abend keine Floskel.
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